Service-Learning - eine innovative Unterrichtsmethode
Service-Learning ist ein Lern- und Lehrkonzept, das zwei Elemente verbindet: den Service - das Engagement für die Gesellschaft - und das Learning - die Schulung fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen.
Service - gesellschafltiches Engagement
Für jede funktionierende Zivilgesellschaft ist es zentral, dass deren Mitglieder selbständig Aufgaben und damit Verantwortung übernehmen. Service-Learning-Projekte sollen für diese Anforderung sensibilisieren und den (persönlichen) Nutzen des gesellschaftlichen Engagements sichtbar machen. Wer sich für die Gemeinschaft einsetzt, lernt andere Lebenswelten und -situationen kennen, nimmt soziale Probleme wahr, entwickelt Verantwortungsbewusstsein und lernt demokratisches Handeln.
Learning - Schulung von Kompetenzen
Service-Learning-Projekte schaffen authentische Lernsituationen, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen (weiter-)entwickeln können. In einem Unterricht, in dem die Aufgaben auf „realen" Fragestellungen basieren, erleben sich Schüler und Schülerinnen als kompetent und selbstwirksam. Service-Learning-Projekte stärken das Selbstvertrauen der Projektbeteiligten. Zudem fördern sie den Zusammenhalt in der Klasse und vereinfachen damit das Lernklima.
Was ist Service-Learning nicht?
Nicht jedes Projekt, mit dem sich eine Klasse oder Schule für andere einsetzt, ist ein Service-Learning-Projekt. Das zählt nicht zu Service-Learning:
- freiwilliges Engagement für die Gesellschaft ohne Bezug zum Unterricht
- Projektunterricht ohne gesellschaftliches Engagement
- reguläres Praktikum oder vorgeschriebene Anzahl Stunden an gemeinnützigem Dienst
- gemeinnütziger Dienst als Kompensation für Fehlverhalten








